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02 | 02 | 2012

SWR Landesart – Pilotstudie Wohnbestandsentwicklung

Geschrieben von Sönke C. Skär

Ausschnitt aus SWR Landeart vom 19.11.2011
Veröffentlicht nach Rücksprache mit Rainer Brenner – Redaktionsleiter Landesart

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27 | 01 | 2012

Stegreif zum geplanten ECE – Einkaufszentrum an der Mainzer Ludwigsstraße

Geschrieben von Sönke C. Skär

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01 | 01 | 2012

Zeichenkurs in ROM – Kalender für 2012

Geschrieben von ai-mainz

Zum dritten Mal in Rom – das könnte der Anfang einer Reihe werden. Und doch war es diesmal anders als zuvor: Vier Zeichenlehrer, unterwegs mit 22 Studierenden in einem Verhältnis von 1 : 5  also, nur selten können wir dies im Studium so realisieren. Es gab weniger Baugeschichte – Regina Stephan konnte nicht dabei sein – dafür mehr Zeichnen, in Sermoneta und den lepinischen Bergen – aber vor allem in Rom.

Marc Grief, der nach langen Jahren der Abstinenz sein Skizzenbuch wieder auspackte, bewies es: Zeichnen ist wie Fahrradfahren oder Skifahren. Wer es einmal sicher beherrscht hat verliert vielleicht ein wenig Übung und Routine, aber nicht die Fähigkeit, sofort wieder „auf der Piste“ zu sein – eine Ermutigung für den Anfänger.

Ondrej Kramar, Architekt aus Darmstadt, Aquarellierer und skribbelnder Sucher der Gesichter und Physiognomien, brachte Handwerkliches ein, das wir im Zeichenkurs des 1. und 2. Semesters bisher wenig unterbringen: Die Farbe. Er zeigte allen, daß sich auch aus dem Pigment eines Espresso wundervolle Impressionen zaubern lassen.

Vier Zeichenlehrer im Colosseum

Ondrej Kramar, Rolf Hennes, Marc Grief, Emil Hädler

Rolf Hennes, Architekt und Regierungsbaumeister a.D., nach seinen Dienstjahren ein suchender Künstler mit vielen Ausstellungen, machte vor, wie sehr die klassische Architektenskizze doch viele Facetten der Entwicklung bereit hält, der assoziativen Annäherung an das Fremde. Seine überraschend grellen Farbakzente in der Schwarz-Weißen Zeichnung, seine Rahmungen waren neue Elemente, die mancher gern mal ausprobierte.

Emil Hädler, den Studierenden bekannt aus den Grundkursen der ersten beiden Semester, trieb an zur Eile, zur schnellen Skizze, dem Mut zum Flüchtigen, schnell Hingeworfenen, zur Notiz mit Text und Bild. Mit dem Fahrrad durch das römische Chaos blieb nicht immer viel Zeit vor einem Motiv. Jederzeit Aufhören können und doch eine persönliche Botschaft mitnehmen war beim Schnell-Zeichnen das Ziel.

Zeichnen als Schule des Sehens eignet sich besonders dafür, eine noch fremde Stadt zu erkunden. Die meisten Studierenden waren zum ersten Mal da, vorbereitet durch Reiseführer und historische Reiseliteratur, verteilt nach Stadtquartieren, die es zu entdecken galt. So ist ein persönlicher „Reader“ für die Romreise entstanden, ein langsames Sich-Vortasten hinein in diese ewige Stadt, die sich dennoch ständig wandelt und heutigen Zeitgeist mit dem Hauch der Jahrhunderte in Einklang bringt. Die Unsicherheit der tastenden Skizze gibt authentischer den suchenden Besucher wieder als das Foto, das – im eiligen Vorbeigehen geknippst – den Genius Loci, den „Geist des Orts“ raubt – ohne ihn doch je zu erreichen.

Der Zeichner verbraucht nicht den Ort, er haucht ihm eigenen Geist ein und nimmt ihn unvergänglich in das Gedächtnis auf. Das unterscheidet ihn vom Touristen, der sein Bild mitnimmt und erst zuhause sieht, was er – vielleicht – hätte sehen können, wenn er gesehen hätte. Vor uns waren da Piranesi, Goethe, Lord Byron. Jetzt sind wir da – suchend und staunend wie sie und im Geiste verwandt.

Ein Klick aufs Bild öffnet den Kalender!

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20 | 05 | 2011

Stadtbildanalyse in Oberwesel gestartet

Geschrieben von Sönke C. Skär

Im Rahmen der „Pilotstudie Integrierte Wohnbestandsentwicklung Oberwesel“ werden insbesondere leer stehende und gering genutzte Wohngebäude im Stadtkern untersucht und deren Entwicklungspotential geprüft. Als Teil dieser umfassenden Studie werden in der Zeit vom 30. Mai bis 4. Juni 2011 und vom 8. bis 14. August 2011 jeweils ca. 40 Studierende entlang ausgewählter Straßenzüge Fassadenansichten aufnehmen.

Die messtechnischen Vorbereitungen dieser beiden Kampagnen sind bereits gestartet. Die Mitarbeiter des Mainzer Architekturinstituts bereiten derzeit mittels Tachymetern ein Messnetz vor, in das die Studierenden der Architektur während der jeweils einwöchigen Präsenzphase Ihre Ergebnisse einarbeiten. Das Ergebnis wird eine Stadtbildanalyse und Bauaufnahme in ausgewählten Teilbereichen von Oberwesel aufzeigen.

WOZU EINE STADTBILDANALYSE?

Oberwesel ist reich an berühmten Einzelmonumenten: Schönburg – Liebfrauenkirche – Martinskirche – Wernerkapelle – die Ruine des Minoritenklosters – eine fast vollständige, begehbare mittelalterliche Stadtmauer.

90% der Stadt bestehen hingegen aus anonymer Wohnhausarchitektur, die im Einzelfall schlicht sein mag, im Ensemble aber sehr reichhaltig ist und das Erscheinungsbild der mittelalterlichen Stadt prägt. Um diese Wohnhausarchitektur geht es bei der Stadtbildanalyse. Sie sollen im vergleichenden Maßstab abgebildet werden, um Stärken und Schwächen im Stadtbild zu erkennen und Vorschläge zu dessen Verbesserungen zu erarbeiten. Daneben interessiert die Fachhochschule die Struktur der Oberweseler Keller, die teilweise unter Straßen hindurch auf Nachbargrundstücke reichen, so frühere Gebäudezustände zeigen und ein Stück „Stadtarchäolgie“ von Oberwesel abbilden.

Wir nehmen Straßenzüge mit ihren Fassaden im Maßstab M=1:100 und M=1:200 auf, gestaltprägende Details in freihändigen Skizzen und maßstäblicher Zeichnung im M=1:50 bis 1:10 sowie Kelleranlagen, soweit uns diese zugänglich gemacht werden. Die Keller bilden eine unterirdische, ältere Stadt ab, die oberirdisch oft nicht mehr erkennbar ist.

Die Aufnahmen der Studierenden werden anschließend in Gesamtdarstellungen zusammengefasst und zeigen die Stadt gewissermaßen durchleuchtet im „Röntgenbild“.

WAS GESCHIEHT AN DEN HÄUSERN?

Die Studierenden messen mit Zollstock und berührungsfreiem Distanz-Messgerät die Räume im Erdgeschoss und im Keller sowie die Fassaden aus. Dazu müssen sie gelegentlich Klebemarken aus Tesakrepp anbringen, die anschließend wieder entfernt werden. Der Aufenthalt im Haus dauert höchstens einen Tag.

EINSATZBEREICHE DER STUDIERENDEN

3. Semester – 30. Mai – 4. Juni 2011

Schönauergasse
Holzgasse
Chablisstraße + Scharplatz
Kirchstraße
Oberstraße
Bussgasse

2. Semester – 8. bis 14. August 2011

Niederbachstraße
Kölnische Turmgasse
Plangstraße
Steingasse
Langgasse
Hospizgasse


WIR BITTEN UM UNTERSTÜTZUNG DER ANWOHNER

Fall Ihr Haus unterkellert ist soll der Kellergrundriss im offiziellen Katasterplan der Stadt Oberwesel eingetragen werden, um im Verlauf des Projekts einen möglichst vollständigen Kellerkataster zu erhalten. Dort möchten die Studenten gern während der Bearbeitung über Nacht ihr Material einlagern, damit nicht jeden Abend die Ausrüstung weit getragen werden muss.

Überwiegend beschäftigen sich die Teilnehmer des Kurses mit den Fassaden des Hauses. Dazu müssen sie Ihr Haus in der Regel nicht betreten. Nach dem Ende der jeweiligen Arbeitswoche bleiben keine Spuren von diesem Einsatz am Haus zurück.

Falls Sie uns Unterstützen möchten, und sich bisher noch nicht bei der Stadt hierfür gemeldet haben, bitten wir Sie um eine entsprechende Nachricht.
Für Ihre Mithilfe bedanken wir uns herzlich!

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25 | 03 | 2011

Raimunditor am Mainzer Rheinufer

Geschrieben von Sönke C. Skär

Der Bau der Tiefgarage unter der Rheinpromenade Mainz ist bereits seit einigen Jahren abgeschlossen. Unmittelbar im Bereich der Zufahrtsrampe liegt das Raimunditor, dessen westliche Hälfte nach einer Teilzerstörung im Krieg fehlt. Im Konzept der Architekten Planquadrat, Darmstadt und Bierbaum, Mainz ist die Wiederherstellung des Tores als markantes städtebauliches Signal vorgesehen. Gemeinsam mit GWM (Gebäudewirtschaft Mainz) und dem Amt für Stadtsanierung und Denkmalpflege wurde die technische Instandsetzung der vorhandenen Torhälfte und die Rekonstruktion der fehlenden Teile aus geborgenen Bruchstücken (Spolien) unter Leitung von Prof. Rainer Pagel durch das IProD vorbereitet.


Bereits im Jahre 2004 entstanden die Rekonstruktionszeichnungen der fehlenden Hälfte des Raimunditores am Mainzer Rheinufer. Mittels 3D-Simulationen wurden die Einbindetiefen der Quader und Steinschnitte so nachkonstruiert, dass jeder einzelne Stein in seinen Profilen, Abmessungen und Oberflächenbearbeitungen in Steinlisten erfasst und für die handwerkliche Fertigung vorbereitet ist.
Weitere Infos folgen!

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