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24 | 03 | 2011

Pilotstudie in Oberwesel

Geschrieben von Sönke C. Skär

Die Stadt Oberwesel liegt bei Rheinkilometer 550 im Mittelrheintal, das seit 2002 UNESCO Welterbe ist. Der allgemeine Trend zu großen Leerständen in ländlichen Gebieten ist auch hier spürbar: Viele Geschäfte stehen leer, Brachflächen entstehen, Kulturlandschaften verwildern, Gebäude werden sanierungsbedürftig und / oder zerfallen. Eine städtebauliche Planung und Gestaltung ist dringend notwendig. Den zahlreichen Initiativen, die sich für die Entwicklung ländlicher Gebiete engagieren, stehen nicht nur rheinland-pfälzische- und Bundesmittel, sondern auch EU-Gelder zur Verfügung. Im Rahmen des EU-Programms LEADER+ hat das ai-mainz einen Projektantrag zur „Pilotstudie integrierte Wohnbestandsentwicklung im Weltkulturerbe der UNESCO Oberes Mittelrheintal am Beispiel Oberwesel“ gestellt. Die Zusammenarbeit erfolgt mit dem Land Rheinland-Pfalz, der Stadt Oberwesel, dem Masterstudiengang „Wohnen – Bestand und Entwicklung“ der FH Mainz sowie dem Fachbereich Gestaltung der FH Mainz. Außerdem wird eine rege Beteiligung der Bürger begrüßt, um einen breiten Konsens in der Öffentlichkeit zu erreichen. Das Hochschulprojekt, das in zwei Jahresprojekte (Bestandserfassung, Bestandsentwicklung) und eine Auswertungsphase gegliedert ist, zielt auf die Darstellung exemplarischer Bewertungsmöglichkeiten durch bewährte Untersuchungsverfahren sowie das Aufzeigen von Lösungsvorschlägen in unterschiedlichen Maßstäben. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen auf andere kleine Städte und Gebiete mit ländlichen Strukturen im Mittelrheintal übertragbar sein.

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24 | 03 | 2011

Deutsch-Französische Hochschul-Studienmesse 2010

Geschrieben von Sönke C. Skär

Vom 26. – 27. November 2010 fand die Deutsch-Französische Hochschul-Studienmesse im Palais des Congrès in Straßburg statt. Das Forum richtet sich vor allem an Schüler mit Interesse an einer internationalen Hochschulausbildung, an deutsch-französischen Studienprogrammen sowie an Karrieren in internationalen Unternehmen. Die FH Mainz war an einem Gemeinschaftsstand mit den rheinland-pfälzischen Hochschulen vertreten, von denen außerdem die FH Trier und FH Worms anwesend waren. Gerade im Fachbereich Technik wird eine lang-jährige Partnerschaft mit französischen Hoch-schulen gepflegt, die es galt, einem breiten Pub-likum zugänglich zu machen. Im Vorfeld wurde die Messe vom ai-mainz mit organisiert, die Studiengangsflyer des Fachbereichs Technik wurden mit Unterstützung von Christale Jacquet, Erasmus-Studentin aus Versailles, ins Französische übersetzt und gedruckt. Das ai-mainz war mit Prof. Hädler und Bettina Eichler vertreten, die auch beide einen Vortrag hielten. Prof. Hädler stellte verschiedene deutsch-französische Projekte sowie die Umstrukturierung von Diplom auf Bachelor wie auch vom IProD zum ai-mainz vor, Bettina Eichler referierte über die deutsch-französische Bauaufnahme in der Bretagne.

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23 | 03 | 2011

Denkmal 2010 in Leipzig

Geschrieben von Sönke C. Skär

Krypta des Völkerschlachtdenkmals, LeipzigVom 18. – 20. November 2010 fand erneut die Denkmalmesse Leipzig statt. Wenn es um gute internationale Kontakte und Präsentation von Denkmalpflege und Restaurierung geht, gibt es seit 1994 kaum eine bessere Adresse für Architekten, Restauratoren, Handwerker und Denkmalpfleger.
Mit der Kombination aus Messe, Fachprogramm, praktischen Vorführungen und Sonderpräsentationen hat die Denkmalmesse für Aussteller und Besucher einen umfangreichen Service entwickelt. Herr Prof. Hädler und Frau Prof. Dr. Stephan hielten unter anderem Vorträge über 10 Jahre IProD sowie die DOMrekonstruktionen mit ihren Methoden, Kartierungen und das studentische Seminar.

„Mein Leipzig lob’ ich mir!
Es ist ein klein Paris
und bildet seine Leute.“

- Goethe, Faust I, Auerbachs Keller in Leipzig

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22 | 03 | 2011

Bauaufnahme Kupferberg Mainz

Geschrieben von Sönke C. Skär

Diesen Sommer fand unter Anleitung von Prof. Hädler, M.Eng. Britta Schack und Dipl.-Ing. Svenja Steba erneut das Bauaufnahmeseminar der zweiten und dritten Semester auf dem Gelände der ehemaligen Sektkellerei Kupferberg statt. Ziel der Bestandserfassung war es ein detailplanfähiges Gesamtwerk der Konstruktion im Maßstab 1:25 sowie Grundrisse, Schnitte und Ansichten im Maßstab 1:100 und 1:50 zu erstellen. Das Gesamtensemble der Sektkellerei umfasst das Bürgerhaus der Familie Kupferberg, die ehemalige Alexanderkaserne, welche der Re-präsentation und Empfängen dient, eine Produk-tionshalle mit riesigem Weinfass, den Trauben-saal aus dem Jahre 1900 und mehrere Neubauten. Unter den historischen Gebäuden befinden sich auf über sieben Ebenen die tiefsten Weinkeller der Welt, welche heute jedoch nicht mehr genutzt werden.

Bei den Gebäuden wurden viele kleine Entdeckungen gemacht und auch einige Kostbarkeiten zu Tage gefördert. Einige Studenten fanden einen alten Zugang zu den Gewölben unter dem Gründerhaus, welche über und über mit alten Sektflaschen gefüllt sind und dort vergebens auf ihre Abfüllung warten.

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21 | 03 | 2011

Mainzer Wissenschaftsmarkt 2010

Geschrieben von Sönke C. Skär

In diesem Jahr fand zum 9. Mal der Mainzer Wissenschaftsmarkt in der Innenstadt vor dem Theater statt. Es ging darum, einem breiten Publikum Einblick in das wissenschaftliche Spektrum aller Mainzer Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu gewähren. Die Veranstaltung zielte darauf hin, der Bevölkerung und vor allem den Kindern und Jugendlichen den Zugang zur Wissenschaft zu erleichtern und ein Interesse dafür zu wecken. Der Wissenschaftsmarkt fand als Teil einer Reihe von Veranstaltungen im Rahmen des Titels „Wissenschaftsstadt 2011“, den die Stadt Mainz nächstes Jahr trägt, statt.
Die Fachhochschule Mainz war mit einem Gemeinschaftsstand der Fachbereiche Technik, Gestaltung und Wirtschaft in einem Zelt vertreten, um „den Eindruck von der Vielfältigkeit der angewandten Forschung und Lehre in der Fachhochschule“ zu geben (Prof. Dr. Andrea Beyer). Das IProD beteiligte sich am Auftritt des Fachbereichs Technik mit der Ausstellung über das Haus Olbrich auf der Mathildenhöhe Darmstadt, die auch schon im Haus Olbrich selbst gezeigt wurde. Die Ausstellung befasst sich mit der Bestandsaufnahme und der baugeschichtlichen Dokumentation durch das IProD und Architektur-Studierende. Außerdem wurde das von Studierenden gebaute Modell gezeigt, das erstmals einen Einblick in die Raumstruktur des komplexen Baukörpers ermöglichte.

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